Tuesday, April 17, 2007

meine ostern in honduras


endlich habe ich auch frei bekommen und so haben wir uns ich und arrah, die amerikanerin hier entschieden nach honduras fur die ganze woche zu gehen.

da es in der sogenannten semana santa sehr schwer ist ein platzchen im hostel zu bekommen ist, haben wir in omoa, ist schon karibik, zum beispiel nur hangematten bekommen und haben quasi zusammen geschlafen, weil wir nur ein moskitonetz gehabt haben.

omoa war klein und schoen, aber das hostel war eigentum eines schweizers was man sehr deutlich sehen konnte, perfektion in allem, besonders das man so viele regeln am klo kleben kann, habe ich nichteinmal in unserem stock im haus doebling gesehen.
dann sind wir nach la ceiba zum rafting gefahren, was wirklich geil war. super kaskaden, eine sogar 5 grad, fur mich einen totalen anfanger war es mehr als genugend.
besonders wir waren nur 4 leute und unser guide im boot, also dass macht die sache viel spannender.
uberall an der karibischen kueste muss man sich an das standige ansprechen von mannern gewohnen, was die sache wieder beim ausgehen leichter macht, weil dann jeder die rechnung ubernimmt. also haben wir auch versucht tanzen zu gehen, leider in dieser region haben wir nicht den richtigen tanzlokal gefunden, also hat es nicht geklappt.
danach sind wir fur eine nacht nach tela gefahren, wo wir in einem der schlimmsten hostels meines lebens ubernachtet haben, dunne holzerne wande, man konnte horen, was der nachbar so treibt, alles schmutzig, besonders als wir reinkamen, lag am boden ein blutiger kondom. ich habe mich fast kaputtgelacht, weil arrah so geschrien hat und es nicht beseitigen wollte. na ja, haben wir dann irgendwie zurseite gebracht und haben an unseren deken geschlafen. dort haben wir einen verruckten garifuna, ist ein stamm der schwarzen der karibik hier, benjamin getroffen. unglaublich in einem kleinem zimmerchen hat er seine ohrringe und anhanger hergestellt aus nussen, kokosnussen usw. zum ausgraben von nussen hat er zum beispiel ein spiegel zerbrochen und mit den splittern hat er es ausgehoelt, also ich waere schon blutig, alles im bett, so dass ich mir nnicht vorstellen konnte, wie er uberhaupt schlafen konnte.
so haben wir unsere anhanger verdient, weil wir ihm ein bisschen mit seinen kunstwerken geholfen haben. aber so einen excentrischen, zu spontanen und wirklich verruckten ausserhalb der psychiatrie habe ich schon lange nicht gesehen.
am nachsten tag sind wir schon nach gracias gefahren, zu einem ort in den bergen, am fuss des hochsten berges honduras. wunderschoener ort, nur ein paar turisten , preise wunderbar und wir haben in einer finca mit bananenpalmen, kafepflanzen ubernachtet. dort durften wir auch die freitagsprozession beobachten, was sehr ermudend war, weil es den ganzen tag gedauert hat, besonders der marsch durch das ganze ort.
am abend haben wir uns in einem club amusiert, besonders die letzte nacht haben wir in einer bar am boden geschlafen um die ubernachtungskosten zu sparen. wir waren nicht betrunken, aber wir haben den barkeeper dieses bars kennengelernt und er uns eingeladen hat.
alles in einem war echt super, aber irgendwie habe ich meinen projekt vermisst, das tagliche schwimmen im fluss besonders, ist ja so herrlich.


1 comment:

Unknown said...

tak to znie skvele...!